Junior - ein Schlaumi-Schlumpf

Hilfe, mein Sohn ist hochbegabt!

Bei Junior wurde sowohl schon recht früh vom "normalen" Psychologen als auch später vom schulpsychologischen Dienst festgestellt, dass er in dem ein oder anderen Teilbereich weit begabter ist als "durchschnittliche" Kinder (was auch immer letzteres bedeuten mag).

Ich will jetzt hier weder groß lamentieren, wie schwer man es doch mit solch "außergewöhnlichen" Kinder hat, noch mich darüber auslassen, wie toll er und aufregend das alles insgesamt doch sei (Im Großen und Ganzen ist er nämlich doch hauptsächlich ein Kind).

Nein, ich werde hier in loser Folge über "besondere" Erlebnisse, die ein oder andere Fördermöglichkeit und "Hilfsmittel", mit denen man Kinder mit gehobenen Ansprüchen beschäftigen kann, berichten, in der Hoffnung, dass es vielleicht für andere Eltern in ähnlicher Situation hilfreich sein mag. Dabei dürft ihr aber nicht vergessen, dass ich das Ganze selbst nur als teilweise Außenstehender betrachten kann, da Junior hochbegabt ist, nicht ich...

Beginnen möchte ich dabei mit dem Hinweis darauf, wie (hoch-)begabte Kinder gefördert werden können. Dazu existiert im Saarland die Beratungsstelle Hochbegabung IQ-XXL. Sie bietet zum Beispiel Förderung als Ergänzung zum Regelunterricht und auch solche, in denen (leider nicht während Corona) ein Regelschultag pro Woche durch den Besuch einer speziellen Fördergruppe ersetzt wird. Nähere Informationen dazu finden sich auf der Website von IQ-XXL.

Sollte bei dem ein oder anderen Elternteil der Verdacht aufkommen, dass das eigene Kind "hochbegabt" sein könnte, kann ich nur dazu raten, erst einmal professionelle Unterstützung (z.B. bei IQ-XXL, KlassenlehrerIn, schulpsychologischem Dienst...) zu suchen, man ist da selbst nicht unbedingt immer so objektiv, was den eigenen Nachwuchs angeht...

Wird dann aber tatsächlich (durch standardisierte Tests wie zum Beispiel HAWIK-IV oder WISC-V) festgestellt, dass das Kind besondere Begabungen hat und es selbst auch gerne besonders gefördert werden will, sollte man es als Eltern da auf jeden Fall unterstützen.

Und ich kann auch nur empfehlen, die Beratungsstelle Hochbegabung mit ins Boot zu nehmen, da die Regelschulen hier alleine möglicherweise nicht ausreichend gerüstet sind. Das ist keineswegs ein Vorwurf, Junior's Grundschule unterstützt ihn und die Fördermaßnahmen wirklich toll. Aber die "normale" Grundschule ist halt eben doch nicht wirklich in Gänze auf solche Schüler vorbereitet. Und schließlich gibt es IQ-XXL ja, um sowohl die Kinder als auch die Lehrer an den Regelschulen zu unterstützen.

Zum Schluss: Ich würde mich bei diesem Thema auch sehr über Kommentare, Anregungen und Austausch freuen!

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