ESP32 mit Arduino programmiert steuert ein 8×8 LED-Matrix-Modul als Daumenkino – Teil 3

Nach der Vorstellung des Projekts in Teil 1 und dem Herausfummeln der Pin-Belegung des LED-Matrix-Modules in Teil 2 zeige ich euch in diesem Post, wie wir die Hardware des Projekts zusammenbasteln, indem wir mehrere Breadboards mit Matrix, Vorwiderständen und ESP32-Modul bestücken.

Nachdem die Tabelle mit der Pinbelegung vom zweiten Teil vorliegt, stecken wir das LED-Matrix-Modul auf zwei Breadboards (full+) und verdrahten die Pins gemäß unserer Tabelle so mit Jumperkabeln, dass alle Zeilen und alle Spalten der Reihe nach nebeneinander zu liegen kommen. Damit geht dann die weitere Verkabelung zum ESP32-Modul einfacher von der Hand. Die Pins, die mit positiver Versorgungsspannung betrieben werden sollen, legen wir nicht direkt, sondern mit jeweils einem Vorwiderstand (hier im Bild 100Ω, ich habe aber tatsächlich 56Ω verwendet, das kann je nach LED-Typ variieren) auf die Zielreihen. Die Reihen mit blauer Beschriftung („A„…) liegen damit auf den Spalten und die mit roter Beschriftung („1„…) auf den Zeilen der Matrix:

Danach fügen wir das ESP32-Modul (Werbung) (in meinem Fall ein ESP32 NodeMCU Module WLAN WiFi Dev Kit C) mit Hilfe eines weiteren halben Breadboards hinzu suchen uns aus dem Pinout (z.B. auf der Produktseite bei AZ Delivery unter „Wichtige Downloads & Links“ zu finden) je 8 GPIO-Pins für die Spalten (blau) und für die Zeilen (rot) am ESP32-Modul heraus:

Auch dafür legen wir wieder eine Tabelle an:

Spalte:ABCDEFGH
GPIO ESP32:232221191851716
Zeile:12345678
GPIO ESP32:42153233252627

Abschließend werden die GPIO-Pins des ESP32-Moduls mit den entsprechenden Pin-Headern auf dem Breadboard mit Jumper-Kabeln (weiß und pink im Bild) verbunden. Damit ist der doch recht verkabelungslastige Hardwareteil der Bastelei fertig:

Nach diesen Vorbereitungen geht es im vierten Teil weiter mit der Software zur Ansteuerung der LED-Matrix.